„Liebe Manna-Leute! Schön, dass Ihr wieder da seid!“

Zwei Monate lang mussten Bezieherinnen und Bezieher auf die Lebensmittelausgabe des Manna-Projektteams in St. Philippus verzichten. Nun geht es Gott sei Dank weiter - mit großartiger Unterstützung der Pfarrjugend und natürlich unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen.

"Liebe Manna-Leute! Schön dass Ihr wieder da seid!" Von ganzem Herzen kam diese Begrüßung, die der Kindergarten so schön ins Bild gebracht hat. Über zwei Monate lang herrschte jeden Dienstagnachmittag ungewohnte Stille vor dem Pfarrzentrum von St. Philippus, wo es doch sonst immer zuging wie auf dem Stachus. Mitte März wurde die Lebensmittelausgabe des Manna-Projekts wegen der Corona-Pandemie gestoppt. Die Bezieherinnen und Bezieher wurden zwar mit Lebensmittelgutscheinen versorgt und konnten ab einem gewissen Zeitpunkt zur Großmarkthalle fahren, die anfangs als einzige Ausgabestelle der Münchner Tafel wieder geöffnet war.

Aber der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein, sondern auch von den Beziehungen und Freundschaften mit den Menschen, mit denen man das Essen teilt. Die Sehnsucht der Manna-Leute nach einem Stück Normalität und Heimat war groß. Deswegen haben die Verantwortlichen ein Konzept ausgetüftelt, wie unter Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen die Lebensmittelausgabe zurück nach St. Philippus geholt werden kann. Und siehe da, es hat wunderbar funktioniert! Mit großartiger Mithilfe der Pfarrjugend! Auch wenn (natürlich) alle Masken getragen haben - das Lächeln unter den Masken war nicht zu übersehen.

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