Radwegaktion der KiJu St. Ulrich hat sich gelohnt!

Kinder- und Jugendliche der KiJu St. Ulrich sammelten über 600 Unterschriften für mehr Sicherheit für Radler in der Agnes-Bernauer-Straße. Jetzt fand ein gemeinsamer Ortstermin mit Vertretern aus BA, Stadtrat, KVR und Polizei statt.

Stadträtin Verena Dietl hatte zu dem Treffen eingeladen, da sie bei der Laimer Kinder-und Jugendversammlung das Patenamt für das Anliegen übernommen hatte. Die Kinder und Jugendlichen trugen noch einmal ihre Bedenken und auch negative Erfahrungen an der Einfädelstelle vor dem McDonalds vor. Polizeihauptkommissar Schwimmbeck bestätigte die Gefährlichkeit, vor allem auch, wenn zusätzlich Lieferfahrzeuge vor dem McDonalds kurzzeitig parken. Auch der BA beschäftigt sich schon seit Jahren intensiv mit einer Verbesserung der Situation. Neu war für die meisten Kinder und Jugendlichen, dass früher die Autos sogar ganz auf der Straße parkten und das Ganze noch enger war. Nach einem schweren Unfall vor ein paar Jahren, bei der eine Frau ums Leben kam, wurde beschlossen, die Autos halb auf dem Gehsteig parken zu lassen um die Radlfahrer möglichst von den Gleisen fernzuhalten. Herr Lindner vom KVR erläuterte dann die vor kurzem im Unterausschuss getroffenen Beschlüsse: Der Radweg wird rot eingefärbt und vor allem verlängert und zwar bis zur Einfahrt am Ende des Mc-Donalds-Gebäudes. Außerdem wird er durch eine durchgezogene weiße Linie optisch noch von der Fahrbahn getrennt. Die Hoffnung ist, dass er dann von den Autofahrern besser wahrgenommen wird und Autofahrer vom Zuparken abgehalten werden. Daniel Haas, Vorsitzender des Unterausschusses für Verkehr und Umwelt im BA, informierte die Kinder, dass auch ein baulicher Radweg kommen wird, allerdings erst, wenn wohl die meisten der anwesenden Kinder bereits die Schule abgeschlossen haben, nämlich wenn die Westtangente umgesetzt wird. Die im Antrag der Kinder formulierte Idee auf der anderen Straßenseite einen Radverkehr in beide Richtungen bis zur Detterbeckampel zu erlauben, erwies sich leider als nicht machbar. Der Raum unter den Arkaden gehört zu den Häusern und ist Privatgrund, so dass er nicht als Gehweg eingeplant werden kann und so die Radwege in beide Richtungen nebeneinander keinen Platz finden. Am Schluss zeigten sich die Kinder und Jugendlichen sehr zufrieden mit dem Ergebnis und dem Gefühl etwas bewirkt zu haben. Die Situation wird auf alle Fälle noch dieses Jahr (wahrscheinlich bis zum Sommer) verbessert und der bauliche Radweg ist auch versprochen.

Hier finden Sie den Artikel aus dem Laimer Wochenanzeiger.

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